Daniel Büttel

Nürnberger Pfarrer und Hobbyastronom.

* 15.4.1665 in Nürnberg ; †9.10.1722 in Kraftshof nördlich von Nürnberg

Lebenslauf:

Nach dem Besuch des Nürnberger Egidiengymnasiums schrieb sich Büttel 1686 in Altdorf ein. 1691 wechselte er nach Jena. Am 29. Juni 1697 wurde er in Altdorf ordiniert. Zunächst war er Pfarrer in Schwimbach südlich von Hilpoltstein. 1705 konnte er auf die Pfarrstelle in Kraftshof im Norden von Nürnberg wechseln. Hier starb er im Oktober 1722.

Wirken:

Parallel zum Besuch des Egidiengymnasiums war Büttel Assistent bei Georg Christoph Eimmart (1638-1705) auf der Sternwarte, wahrscheinlich von 1684 bis 1686. Er war an der Beobachtung der Bedeckung von Jupiter durch den Mond vom 31. März 1685 beteiligt. Von ihm sind keine Schriften überliefert, auch ist nicht bekannt, ob er sich in späterer Zeit noch mit der Astronomie beschäftigte. Bei seiner Aufnahme in den Pegnesischen Blumenorden erhielt er als Symbol „das Stern-Leberkraut, mit der Beyschrift: In der Sternen Klarheit.“

Mitgliedschaften und Ehrungen:

Büttel wurde 1713 Mitglied des Pegnesischen Blumenordens.

Literatur:

Links:



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